Tipps - Mit dem Fahrrad auf Tour
Bei einem Ausflug mit dem Fahrrad kann man so allerhand erleben.
Die ADFC Ortsgruppe Schwalmstadt gibt Tipps zur besseren Vorbereitung eines Radausfluges.

Bei einem Ausflug mit dem Fahrrad kann man so allerhand erleben. Manchmal passieren auch Missgeschicke, die man bei vorheriger Planung hätte vermeiden können.
Die ADFC Ortsgruppe Schwalmstadt gibt Tipps zur besseren Vorbereitung eines Radausfluges.
Wenn man eine Route plant, sollte man sich zunächst über seine körperliche Kondition im Klaren sein und auch den Rückweg mit einberechnen.
Wie viele Höhenmeter habe ich zu bewältigen, reicht meine Kraft oder auch der Akku?
Auch der passende Proviant sollte bei einer Radtour nicht fehlen. Wichtig ist, den Körper während der Tour mit ausreichend Wasser zu versorgen. Ein Snack, z.B. ein Müsliriegel bringt verlorene Energie zurück. Bei entsprechend längeren Touren empfiehlt es sich, eine Einkehr zu planen (bitte auch Öffnungszeiten beachten) oder ein leckeres Picknick mitzunehmen.
Bevor man losfährt, sollte man einen kurzen Fahrradcheck durchführen. Hält die Luft? Ist der Akku geladen? Je nach Toureneigenschaften auf Asphalt oder im Gelände sollte man den Reifen-Luftdruck prüfen und gegebenenfalls anpassen.
Auch wenn der Wetterbericht das Blaue vom Himmel verspricht, ist es ratsam, eine Windjacke und/oder Regenschutz einzupacken. Bewährt hat sich das sogenannte „Zwiebelprinzip“. Und bei vorhergesagten Regentagen ist es durchaus ratsam, trotzdem einen Sonnenschutz für alle Eventualitäten nicht zu vergessen.
Wer schon einmal in einer dicken Jeans eine längere Radtour gemacht hat, weiß, dass die Freude an der Tour schnell getrübt werden kann. Die dicken Nähte scheuern auf der Haut und das Sitzen auf dem Fahrradsattel geht nicht mehr. Deshalb ist es vorteilhafter, Hosen zu tragen, die die Bewegung nicht einschränken und nicht scheuern, z.B. eine Radhose mit Polsterung oder eine Leggins ohne auftragende Nähte.
In unbekanntem Terrain sollte man dringend eine Radkarte bei sich führen oder aber –etwas moderner- ein Navigationsgerät oder Handy mit Navigationssoftware.
Um auf den Notfall vorbereitet zu sein, wird bei Radtouren empfohlen, auch wichtige Utensilien, wie Flickzeug, Luftpumpe, Fahrradschloss und ein Erste-Hilfe-Set dabei zu haben.
Eine Zusammenfassung von Susanne Molis-Klippert, Schwalmstadt