
Aschöder Straße bis zum Haaßehühgel für Radverkehr frei © Susanne Molis-Klippert
Schwalmstadt: Erster Bauabschnitt in der Ascheröder Straße abgeschlossen
Seit Mitte des letzten Jahres wird die Ascheröder Straße (K 104) in Treysa grundhaft saniert.
Nun ist der erste Bauabschnitt abgeschlossen und die obere Ascheröder Straße ist kürzlich als Sackgasse geöffnet worden.
Die Sackgasse betrifft allerdings nur den Kfz-Verkehr.
Für den Radverkehr bedeutet die Öffnung, dass der Haaaßehügel, der offizielle Beginn des Bahnradweges – wie gewohnt- von der Stadtmitte und vom Bahnhof Treysa erreichbar ist.
Hochbord-Radweg bergauf
Freuen kann man sich auf den bahnseitigen Hochbord-Radweg vom Haaßehügel bis zur Mainzer Brücke. Radfahrende, die bisher bergauf im Mischverkehr geführt wurden, können jetzt enspannt ohne Stress und ohne bedrängt zu werden die Bergauf-Strecke erklimmen.
Kurz vor der Überquerungshilfe für den Fußverkehr an der Mainzer Brücke werden die Radfahrenden in einen niveaugleichen Radfahrstreifen/Schutzstreifen und anschließend auf die Straße übergeleitet.
Susanne Molis-Klippert, Sprecherin der ADFC-Ortsgruppe weißt nochmal ausdrücklich darauf hin, dass erstens der bergseitige Hochbord-Radweg nur für Radfahrende – also nicht für den Fußverkehr ist.
Zweitens gibt es eine vorgeschrieben Fahrrichtung vom Haaßehügel zur Mainzer Brücke.
Achtung Geisterfahrer!
Anfangs wird die Gefahr bestehen, dass der neue Radweg von Radfahrenden bergab in die Gegenrichtung genutzt wird. Das ist nicht nur verboten, sondern „Geisterfahrer“ sind auch sehr gefährlich.
Radfahrende, die bergab zum Haaßehügel fahren möchten, müssen im oberen Bereich der Ascheröder Straße im Mischverkehr fahren.
Tatsächlich ist im Gefälle ein Schutzstreifen etc. nicht zwingend erforderlich, da dort Radfahrende praktisch fast genauso schnell sind wie Autos.
Sicheres Abbiegen zum Haaßehügel
Ein weiterer wichtiger Meilenstein für den Radverkehr in Treysa ist mit der Abbiegespur zum Haaßehügel geglückt. Noch ist keine weiße Abmarkierung zu sehen, laut anwesender Baufirma werden die Markierungsarbeiten erst mit Abschluss des 2. Bauabschnittes, der vom Haaßehügel bis zur „Osttangente“ führt, Ende 2026 umgesetzt.
Aber eins steht bereits fest: die Abbiegespur wird sich -von oben gesehen- hinter der Überquerungshilfe in Höhe des Haaßehügels befinden. Während des Abbiegens zum Bahnradweg hat man nun eine „Verkehrsinsel“ im Rücken, ein beruhigendes Gefühl.
Die Radfahrenden dürfen sich schon jetzt auf die Verbesserung der Infrastruktur in der Ascheröder Straße freuen, sich allerdings noch etwas in Geduld üben.
Was lange währt wird endlich gut!
Ein Bericht von Susanne Molis-Klippert

